Wacken Open Air 2009
Es war Anfang 2009 als wir Holger Hübner, einen der Organisatoren des W:O:A, unsere Idee "United Against Racism!!" vorstellten. Er war sofort begeistert und sagte uns seine Unterstützung bei der Durchführung zu. Nun ist das 20. Wacken Open Air Geschichte, wir blicken auf das Ergebnis unserer Arbeit und - ohne zu strunzen, wie wir Rheinländer zu sagen pflegen - dieses Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen. Wir haben mehr Bands für unsere Aktion gewinnen können, als wir es uns vorher auch nur erträumt hatten - und vor allen Dingen sind wir auf durchweg interessierte und der Idee gegenüber aufgeschlossene Künstler getroffen.
Bei unseren Terminen kam es natürlich immer wieder zu lustigen und interessanten Begebenheiten. So lief uns z.B. zufällig der Ministerpräsident von Schleswig Holstein, Herr Peter Harry Carstensen, über den Weg. Diese Chance habe wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Schließlich ist Herr Carstensen als Landesvater ja sowas wie unser Gastgeber - und ein sehr sympathischer dazu. Wir haben uns eine ganze Weile mit Herrn Carstensen unterhalten. Er verriet uns auch, dass er nicht wegen der Musik in Wacken sei. Zum Schluss wünschte er uns und unserer Aktion viel Glück und Erfolg.
Auch eine so ernsthafte Aktion wie die unsere, braucht natürlich einen gewissen visuellen Anreiz. Für den sorgten die Fuel-Girls. Wir trafen die Mädels auf der Meet&Greet-Bühne und packten die Chance gleich beim Schopfe (natürlich nur sprichwörtlich). Die Mädels zierten sich erst ein wenig, schließlich kann da ja jeder kommen und ein Foto wollen. Die Idee, die hinter unserem Projekt steht hat sie dann allerdings überzeugt. Zwei von den Fuel-Girls trafen wir abends übrigens bei unserem Termin mit Lemmy wieder. Ein drittes Mal ergab sich leider nicht - wir wären gerne der guten Tradition gefolgt und hätten einen ausgegeben...![]()
Die Förderung von jungen und hoffnungsvollen Metal-Bands haben sich die Wacken-Verantwortlichen schon seit Jahren auf die Fahnen geschrieben. So wurde auch in diesem Jahr wieder die sog. Metal-Battle ausgetragen. Ein internationaler Contest für junge Bands, die auf dem W:O:A eine Auftrittsmöglichkeit erhalten und damit die Chance, auf sich aufmerksam zu machen. Wir trafen dieses Jahr auf die litauischen Vertreter KIELWATER. Wir hatten eine Menge Spaß mit den Jungs und wissen jetzt auch wie "lettisches Bier" schmeckt. Da war natürlich schnell klar, dass KIELWATER auch an unserer Aktion "United Against Racism!!" teilnehmen.
Es war mal wieder ein großes Festival. Und das bei weitem nicht nur weil unsere Aktion so erfolgreich war. Eines ist allerdings auch klar: Ohne die Unterstützung durch die W:O:A-Organisatoren und das gesamte Team wäre dies alles nicht möglich gewesen. Daher geht unser herzlicher Dank an Holger, Thomas und Sheree - sowie im speziellen an Britta, Ute und Nogge, die trotz Stress immer ein offenes Ohr für uns hatten.
Wir sehen uns spätestens zum Wacken Open Air 2010 wieder! Rain or shine!


